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Studien-Bibliothek: Cannabis & Cannabinoide

43 peer-reviewte Studien aus den Jahren 2005–2025, geordnet nach 12 Themen. Jede Studie ist mit ihrer Originalquelle (PubMed, PMC oder Fachjournal) verlinkt.

Kuratierte Studien-Bibliothek mit 43 peer-reviewten Studien (2005–2025) zu Cannabis und Cannabinoiden, geordnet nach 12 Themen (CBD bei Schmerz, Angst, Schlaf, Entzündung; THC, Terpene, Sicherheit, CBG, CBN, THCV). Jede Studie mit Quelle (PubMed/Journal). Keine medizinische Beratung.

Über diese Bibliothek

Diese Sammlung dient als transparente Quellenbasis für unsere redaktionellen Inhalte. Aufgenommen werden vorrangig systematische Reviews, Meta-Analysen und randomisiert-kontrollierte Studien (RCTs) aus indexierten Fachjournalen. Quellen: PubMed, PMC, Fachzeitschriften.

Die Forschung zu Cannabinoiden ist ein sich entwickelndes Feld; zitierte Ergebnisse können durch zukünftige Studien ergänzt oder revidiert werden. Die genannten Studien stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen nicht den Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt.

CBD & Schmerz

  • Mlost et al. (2020) IJMS

    CBD zeigt antinozizeptive Wirkung über TRPV1-, 5-HT1A- und Adenosin-Rezeptoren.

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  • Moltke & Hindocha (2021) J Cannabis Res

    Systematische Review: CBD reduzierte Schmerz um 42–66 % in der Mehrheit der 15 eingeschlossenen Studien.

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  • Villanueva et al. (2022) Cureus

    Systematische Review zu Wirksamkeit, Sicherheit und Regulierung von CBD bei chronischen Schmerzen; überwiegend positive Ergebnisse.

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  • Montero-Oleas et al. (2023) PLOS ONE

    Meta-Analyse (65 RCTs, 7.017 Teilnehmer): Cannabinoide signifikant überlegen gegenüber Placebo bei Schmerz.

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  • De Aquino et al. (2024) Pharmaceuticals

    Systematische Review klinischer und präklinischer Evidenz zu CBD bei Schmerzbehandlung.

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CBD & Angst

  • Blessing et al. (2015) Neurotherapeutics

    Präklinische Evidenz stützt CBD als Anxiolytikum; Wirkmechanismus über den 5-HT1A-Rezeptor.

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  • Zuardi et al. (2017) Front Pharmacol

    CBD reduzierte Angst bei simuliertem öffentlichen Sprechen.

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  • Berger et al. (2022) J Clin Psychol

    Open-Label-Studie: CBD verbesserte Angstsymptome bei therapieresistenten jungen Patienten.

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  • Kayser et al. (2023) J Psychopharmacol

    Doppelblind-RCT: CBD reduzierte Sorgen bei Personen mit hohem Trait-Worry signifikant gegenüber Placebo.

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  • Ribeiro et al. (2024) Life

    Systematische Review (11 RCTs, 2013–2023): CBD zeigt vielversprechende Ergebnisse bei Angst mit günstigem Sicherheitsprofil; Meta-Analyse (8 Studien, 316 Teilnehmer) mit signifikanter Effektgröße.

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  • Daou et al. (2024) J Affect Disord

    Meta-Analyse: therapeutisches Potenzial von CBD bei Angststörungen bestätigt.

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CBD & Schlaf

  • Shannon et al. (2019) Permanente J

    Fallserie (72 Erwachsene): 66,7 % zeigten verbesserten Schlaf im ersten Monat; Angst bei 79,2 % reduziert.

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  • Suraev et al. (2020) Sleep Med Rev

    Systematische Review: begrenzter klinischer Nachweis für Cannabinoide bei Schlaf; weitere RCTs nötig.

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  • Walsh et al. (2023) J Clin Sleep Med

    Doppelblind-Crossover-RCT: CBD/Terpen-Formulierung verbesserte Schlafqualität bei Insomnie-Patienten.

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CBD & Entzündung

  • Atalay et al. (2020) Antioxidants

    Review: CBD besitzt antioxidative und anti-inflammatorische Eigenschaften über multiple Signalwege.

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  • Henshaw et al. (2021) Cannabis Cannabinoid Res

    Systematische In-vivo-Review: CBD, CBG und CBD+THC reduzieren konsistent pro-inflammatorische Zytokine (TNF-α, IL-1β, IL-6); THC allein nicht.

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  • Vayalil et al. (2023) Biomedicines

    Review präklinischer/klinischer Evidenz: positive Ergebnisse bei Arthritis; CBD moduliert NF-κB- und Zytokin-Signalwege.

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THC & Übelkeit / Chemotherapie

  • Whiting et al. (2015) JAMA

    Systematische Review (79 RCTs): Cannabinoide wirksam bei Chemotherapie-Übelkeit und chronischem Schmerz.

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  • Smith et al. (2015) Cochrane Database

    Cochrane-Review: Cannabinoide überlegen gegenüber Placebo und vergleichbar mit konventionellen Antiemetika.

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  • Grimison et al. (2024) Ann Oncol

    Phase-II/III-RCT: THC:CBD als wirksames Adjunkt bei CINV trotz Standard-Antiemetika; aber mehr Nebenwirkungen.

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THC & Schmerz / Spastik (Multiple Sklerose)

  • Collin et al. (2010) Eur J Neurol

    RCT (337 MS-Patienten): Nabiximols signifikant überlegen bei Spastik-Reduktion.

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  • Novotna et al. (2011) Eur J Neurol

    RCT (241 Patienten): Nabiximols reduzierten Spastik bei MS um 29,4 % vs. 15,7 % Placebo.

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  • Torres-Moreno et al. (2018) Neuroscience

    Systematische Review: Nabiximols mit moderater Evidenz für Spastik-Verbesserung bei MS.

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  • Akbari et al. (2025) Clin Therapeutics

    Meta-Analyse (9 RCTs, 2.544 MS-Patienten): Cannabis signifikant assoziiert mit klinisch relevanter Spastik-Verbesserung.

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Hanföl / Omega-3 / GLA

  • Callaway et al. (2005) J Dermatol Treat

    RCT: orales Hanfsamenöl verbesserte Symptome der atopischen Dermatitis.

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  • Schwab et al. (2006) Eur J Nutr

    Vergleich Fischöl vs. Leinöl vs. Hanföl: Hanföl zeigte Erhöhung von GLA und Verbesserung des Omega-6/3-Verhältnisses.

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  • Rodriguez-Leyva & Pierce (2010) Nutr Metab

    Review: Hanfsamen und kardiovaskuläre Gesundheit; günstiges Omega-6:3-Verhältnis (2:1–3:1).

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  • Farinon et al. (2020) Food Res Int

    Review: Hanf als Nahrungsquelle mit über 80 % PUFA, GLA und SDA als biologisch aktive Metabolite.

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Terpene

  • Russo (2011) Br J Pharmacol

    Grundlagenarbeit zum Entourage-Effekt: Phytocannabinoid-Terpenoid-Synergien bei Schmerz, Entzündung, Angst, Depression.

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  • Jansen et al. (2019) Fitoterapia

    Myrcen: anti-inflammatorische und analgetische Wirkung in Tiermodellen.

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  • Scandiffio et al. (2020) Front Pharmacol

    β-Caryophyllen bindet an CB2-Rezeptoren; einzigartiges Terpen mit Cannabinoid-Aktivität; anti-inflammatorisch.

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  • Kamal et al. (2022) Front Psychiatry

    Review: Pinen und Linalool als potenzielle Therapeutika für die Gehirngesundheit.

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  • Rivas-Santisteban et al. (2024) Pharmaceuticals

    Entourage-Effekt-Review (2024): Terpen-Beiträge zum therapeutischen Effekt möglicherweise signifikant, klinisch aber noch nicht verifiziert.

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Cannabinoid-Sicherheit & Interaktionen

  • Nasrin et al. (2021) AAPS J

    CBD hemmt CYP3A4, CYP2B6, CYP2C9, CYP2D6; stärkste Hemmung bei CYP2C19 und CYP2C9.

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  • Balachandran et al. (2021) J Cannabis Res

    Comprehensive Review: CBD-Interaktionen mit Medikamenten, Alkohol und illegalen Substanzen.

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  • Ho et al. (2024) Clin Transl Sci

    Systematische Review (54 Artikel): 20 Medikamentenklassen mit Cannabis-Interaktionen; Antiepileptika mit stärkster Evidenz.

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  • Hossain et al. (2024) Front Pharmacol

    Systematische Review zu DDIs: THC und CBD beeinflussen CYP450-Enzyme; klinische Relevanz bei Clobazam, Warfarin, Tacrolimus.

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CBG (Cannabigerol)

  • Nachnani et al. (2021) J Pharmacol Exp Ther

    Pharmakologische Review: therapeutisches Potenzial von CBG bei Huntington, Parkinson, MS, IBD und bakteriellen Infektionen.

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  • Calapai et al. (2022) Molecules

    Comprehensive Review: CBG zeigt antibakterielle Wirkung gegen MRSA, neuroprotektive und anti-inflammatorische Eigenschaften.

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CBN (Cannabinol)

  • Corroon (2021) Cannabis Cannabinoid Res

    Narrative Review: unzureichende klinische Evidenz für eine CBN-Schlafwirkung; historische Studien limitiert.

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  • Saleska et al. (2024) Exp Clin Psychopharmacol

    Doppelblind-RCT: 20 mg CBN reduzierte nächtliches Aufwachen signifikant gegenüber Placebo; kein Einfluss auf Tagesmüdigkeit.

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THCV (Tetrahydrocannabivarin)

  • Jadoon et al. (2016) Diabetes Care

    RCT (62 Typ-2-Diabetiker): THCV (5 mg 2×/Tag) verbesserte die Blutzuckerkontrolle signifikant.

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  • Abioye et al. (2020) J Cannabis Res

    Review: THCV als CB1-Antagonist unterdrückt Appetit, erhöhte Sättigung und Energiestoffwechsel in Tiermodellen.

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